Der dritte Tag begann mit einem Besuch bei Roy, der sich vor dem Entschluss mehr alleine an dem Camaro zu machen um den Wagen gekümmert hat, wenn er mal nicht so wollte wie ich es wollte.
Bei ihm konnten wir uns aus seinem reichhaltigen Werkzeugbestand eine Adapterplatte für die Ansaugbrücke und ein Werkzeug zum Heraustrennen der Scheiben ausleihen.
Kaum in der Werkstatt angekommen kam auch Johannes vorbei und half uns den Motor auszubauen. Unter Pascals Führung war der Motor schnell draußen und auf einer Palette abgeparkt.
Anschließend machten Pascal und ich uns an die Frontscheibe.
Dabei war das oberste Gebot sie heil herauszubekommen, was uns auch gelang.
Die Heckscheibe war schon etwas lose und ließ sich dementsprechend leicht herauslösen.
Dann waren der Tank und sämtliche Leitungen, die unter dem Wagen langlaufen, dran.
Erneut waren wir unserer Zeit voraus und entschlossen daher uns den Wagen noch auf die Böcke zu stellen, um am nächsten Wochenende mit den Achsen anfangen zu können.
Allerdings lachten uns die Aschsen und der Frontrahmen so sehr an, dass wir beschlossen: Die 10 Schrauben kommen auch noch ab! :)
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| Hier die Adapterplatte, die das Herausnehmen des Motor ungemein erleichtert hat |
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| Alles bereit, um den Wagen mit dem Flaschenzug, der in der Werkstatt zu Verfügung stand, anzuheben. |
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| Damit es nicht so aussieht als würde ich nur Fotos machen, hier der Beweiß: Ich arbeite auch :) |
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| Langsam hebt sich der Motor... |
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| mit einem Spanngurt noch das Getriebe sichern... |
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| ...und raus ist der Motor! |
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| Ohne Motor: ziemlich leer |
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| Die Frontscheibe ist raus... |
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| ...und die Heckscheibe folgte direkt |
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| Der Tank ist raus und leider ist er an einer Stelle undicht, hoffentlich lässt sich das nochmal reparieren |
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| der kaputte Wärmetauscher wurde ebenfalls ausgebaut und landete im Regal |
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| Nun ist es soweit: alle Leitungen sind ab |
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| Für den Achsenausbau haben wir den Wagen auf Böcke gestellt |
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| 4 Große Schrauben und los ist der Frontrahmen |
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| und auch die Hinterachse, Blattfedern und die Highjacker sind raus |
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| Und da steht er komplett nackt |
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| Zwischendurch haben wir noch mal die Flex angeschmissen und mal geguckt was unter dem Lack, der schon an zwei Stellen Blasen geworfen hatte, so los ist. Zum Glück kein Rost, sondern nur abgelöster Lack! |
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| Der Kofferraum benötigt dringend einen neuen Anstrich und mit der Flex scheint die Farbe auch ohne Probleme mit etwas Schweiß abzugehen. |
Nächste Woche geht es an das Auseinanderbauen des Frontrahmen, der Hinterachse und dem schleifen des Kofferraums, vielleicht kommen wir auch schon zum Lackieren...