Montag, 27. Januar 2014

4.+ 5. Schraubertag: Motorständer, Frontrahmen, Sandstrahlen und Kofferraum


Am letzten Wochenende hatten wir zwei Tage in der Werkstatt. Da wir aber mit den groben Sachen weitestgehend fertig sind, kommen wir jetzt zu den etwas kniffligeren und zeitauswendigeren Dingen.

Es begann mit einem Kampf gegen den Motorständer, den Pascal zum Glück gewann. Wobei wir sagen müssen, dass bei einem Motorgewicht von ca. 340kg auch ein günstiger Motorständer, der für 570kg ausgelegt ist, nicht so kämpfen und sich verbiegen solte.

Jens (der Hof-Chef) hat uns freundlicherweise seine Sandstrahlkabine zur Verfügung gestellt.
Neben der coolen Kabine hat uns Jens auch seinen Kompressor geliehen und wir konnten beide zusammenschließen und hatten somit einen sehr guten und gleichmäßigen Druck.

Das oberste Ziel war allerdings den kompletten Frontrahmen auseinander zu nehmen. Also mussten die Federn raus (die sich ziemlich gewehrt haben) und anschießend alle Buchsen der Aufhängung.

Der Vorbesitzer musste einen großen Teil des Kofferraumblechs neu einschweißen. Neben den sehr schlecht geschliffenen Schweißnähten wurden die Bleche leider nicht schließend an der Karosserie befestigt und dadurch konnte viel zwischen den Spalt rutschen.
Also haben wir die Beche links und rechts abgeflext und fanden darunter das erste Mal Fusch am Camaro.

Außerdem haben wir uns noch die Hinterachse vorgenommen.

Der Motor auf dem etwas schwachen Motorständer

Die Hinterachse haben wir zusammen auf die Werkbank gehieft, wo Pascal sie dann auseinandergenommen hat

Das Öl wird natürlich abgelassen und durch neues ersetzt


Vielen Dank nochmal an Jens für die Sandstrahlkabiene
Doppel-Kompressor-Power

Ein Blick durch das Fenster der Kabine
Das erste gestrahlte Teil

Hier ein schöner Vergleich zwischen gestrahlt und nicht gestrahlt

Der Unterschied ist jedesmal einfach schön anzusehen
Pascal kümmerte sich, während ich den Kofferraum gemacht habe, um den Frontrahmen
Dabei hilft ihm der Schlagschrauber :)


Die Räder, die Bremsanlage und die Scheiben sind ab


Die gespannte Feder liegt mit den A Arms auf der Werkbank und kann zerlegt werden


Der Abzieher war nicht die effektivste Weise die Buchsen zu entfernen, aber wir haben es doch noch geschafft
Die komplette Lenkung ist raus und muss noch auseinander genommen werden

Vor dem Schleifen und Flexen haben wir natürlich den Himmel entfernt

Vor dem Lackieren des Innenraums habe ich den Boden von den Resten des Teppichs befreit und ihn etwas angeschliffen
Hier sieht man das rausgetrennte Stück und den darunter "verbauten" Bauschaum

Hier kann man den leichten Rost sehen, der unter dem Bauschaum entstanden ist

In dem Loch habe ich eine Menge Kleingeld gefunden

Das befand sich in dem Bauschaum: Eine Rechnung von 1987 :)
Ein bisschen mit der Schleifscheibe bearbeitet














Sonntag, 19. Januar 2014

3. Schraubertag: Motor, Scheiben, Tank, Frontrahmen und Hinterachse

Der dritte Tag begann mit einem Besuch bei Roy, der sich vor dem Entschluss mehr alleine an dem Camaro zu machen um den Wagen gekümmert hat, wenn er mal nicht so wollte wie ich es wollte.
Bei ihm konnten wir uns aus seinem reichhaltigen Werkzeugbestand eine Adapterplatte für die Ansaugbrücke und ein Werkzeug zum Heraustrennen der Scheiben ausleihen.

Kaum in der Werkstatt angekommen kam auch Johannes vorbei und half uns den Motor auszubauen. Unter Pascals Führung war der Motor schnell draußen und auf einer Palette abgeparkt.

Anschließend machten Pascal und ich uns an die Frontscheibe.
Dabei war das oberste Gebot sie heil herauszubekommen, was uns auch gelang.
Die Heckscheibe war schon etwas lose und ließ sich dementsprechend leicht herauslösen.

Dann waren der Tank und sämtliche Leitungen, die unter dem Wagen langlaufen, dran.

Erneut waren wir unserer Zeit voraus und entschlossen daher uns den Wagen noch auf die Böcke zu stellen, um am nächsten Wochenende mit den Achsen anfangen zu können.
Allerdings lachten uns die Aschsen und der Frontrahmen so sehr an, dass wir beschlossen: Die 10 Schrauben kommen auch noch ab! :)

Hier die Adapterplatte, die das Herausnehmen des Motor ungemein erleichtert hat

Alles bereit, um den Wagen mit dem Flaschenzug, der in der Werkstatt zu Verfügung stand, anzuheben.

Damit es nicht so aussieht als würde ich nur Fotos machen, hier der Beweiß: Ich arbeite auch :)

Langsam hebt sich der Motor...

mit einem Spanngurt noch das Getriebe sichern...

...und raus ist der Motor!

Ohne Motor: ziemlich leer

Die Frontscheibe ist raus...

...und die Heckscheibe folgte direkt
Der Tank ist raus und leider ist er an einer Stelle undicht, hoffentlich lässt sich das nochmal reparieren

der kaputte Wärmetauscher wurde ebenfalls ausgebaut und landete im Regal
Nun ist es soweit: alle Leitungen sind ab
Für den Achsenausbau haben wir den Wagen auf Böcke gestellt
4 Große Schrauben und los ist der Frontrahmen
und auch die Hinterachse, Blattfedern und die Highjacker sind raus
Und da steht er komplett nackt

Zwischendurch haben wir noch mal die Flex angeschmissen und mal geguckt was unter dem Lack, der schon an zwei Stellen Blasen geworfen hatte, so los ist. Zum Glück kein Rost, sondern nur abgelöster Lack!

Der Kofferraum benötigt dringend einen neuen Anstrich und mit der Flex scheint die Farbe auch ohne Probleme mit etwas Schweiß abzugehen.


Nächste Woche geht es an das Auseinanderbauen des Frontrahmen, der Hinterachse und dem schleifen des Kofferraums, vielleicht kommen wir auch schon zum Lackieren...









Dienstag, 14. Januar 2014

2. Schraubertag: Heck, Kabelbaum und restlicher Innenraum



Nach dem ersten Supertag wollten wir am zweiten Tag auch etwas reißen und das erklärte Ziel war es soweit zu kommen, dass wir uns am nächsten Samstag komplett um den Motor kümmern können.

Während Pascal mit der Beifahrerseitenscheibe kämpfte (und gewann), habe ich mich um die Rückleuchten und die Stoßstange hinten gekümmert.
Anschließend flogen dann noch die Zierleisten ab, die Kabelbäume fanden den Weg in die Kiste und der restliche Innenraum wurde auseinander gebaut.

Nach einem Blick auf die Uhr stellten wir fest, dass es noch früh am Tag war und so konnten wir schon mehr für den Motorausbau vorbereiten als gedacht.

Also raus mit dem Kühler und der Kühlerwand, weg mit der Servopumpenflüssigkeit und raus mit dem BKV ach und natürlich haben wir noch die Abgasanlage abgebaut.
Der Teppich und der Fahrersitz sind raus und es sind immer noch keine größeren Roststellen zu sehen, hoffentlich bleibt es so...
Alle Schalter und der Kabelbaum sind abgebaut und in Schachteln verpackt
Rückleuchten und Stoßstange sind abgebaut
Die Zierleisten über den Türen sind leider "einweg" Zierleisten; also neue kaufen

Das Kühlwasser haben wir abgelassen und den Kühler abgebaut.

Dann folgte der Wasserkühlerrahmen inklusive Buchsen, wo man sich freut zu wissen, dass schon neue im Regal liegen.


Zu guter letzt flog noch der BKV raus und alle Anschlüsse und Leitungen, die beim Motorausbauen stören, wurden abmontiert
2,5 Zoll purer Sound
Alle Kabel des Kabelbaums wurden sorgfältig beschriftet

Die Regale sind voll mit Teilen, die überarbeitet werden müssen

Eine Kiste voller Schrauben und auch hier wurde jede Box beschriftet


Der Camaro schenkt uns ein paar Pennys die wir gleich wieder investieren können :)

 Nächsten Samstag geht es dann daran den Motor und das Getriebe auszubauen. Hoffentlich läuft auch das ohne Probleme und wir schaffen vielleicht noch den Tank und die Tankleitungen abzubauen.