Sonntag, 5. Oktober 2014

34. Schraubertag: Pedale, Instrumente, Lackieren der Lampenhalter

Das lange Wochenende hat Pascal in der Heimat verbracht, ich war aber trotzdem nicht alleine in der Werkstatt, sondern hatte Besuch von Sven.
Sven musste an seinem '73er Challenger einen Endtopf wechseln und da sich das mit einer Grube besser macht als ohne, ist er zu mir raus gekommen.

Ich habe mich als erstes um die Pedale gekümmert, welche endlich aus den Staaten gekommen sind. Bei dem Brems- und Feststellpedal musste ich nur das neue Gummi und den Chromrand anbringen. Das Gaspedal ist komplett neu und musste mit der Feder und dem Bolzen an das frisch lackierte Gestänge angebaut werden.

Nachdem das fertig war und ich mich darüber gefreut habe, wie schön es aussah, habe ich mich daran gemacht die Lampenhalterung auseinanderzubauen. Das ist zwar ein Teil was niemand sieht, aber als ich es an die Kühlerwand gehalten habe, wusste ich: So kann das nicht angebaut werden.
Also auseinanderbauen, grundieren und lackieren. 
Das Gleiche habe ich auch mit der Verbindung zwischen dem Schalthebel und dem Getriebe gemacht.

Da ich ja die Zeit totschlagen musste, während Sven ewig für den Endtopf-Wechsel brauchte :),
habe ich noch die Instrumente zusammengebaut.
Der neue Drehzahlmesser, den ich von Jule bekommen habe, und den Tacho habe ich wieder in das Gehäuse geschraubt. Danach habe ich das neue Instrumentenglas mit der frischlackieren Umrandung an das Instumentengehäsue gelegt. Zuletzt habe ich beides verschraubt und fertig.
Sieht super aus und wenn alles spielt wird es super mal zu wissen wie viel Umdrehungen der Motor so macht :)
Ich gebe auch Dodge ein Zuhause
Ich liebe neue Teile, vor allem OER Teile



Wenn die Lenksäule drin ist, kommt auch das Bremspedal wieder in den Wagen
Hier mal ein Bild von der Feststellbremse
Ein Glück ist das Pedal jetzt beschriftet, sonst wüsste ich nicht, was man damit machen kann
Das neue Gaspedal ist aus Plastik, das alte war aus Gummi. Mal gucken, ob das eine gute Weiterentwickung ist

So kann man bei einer kompletten Restaurierung Teile nicht mehr einbauen
Rostschutzgrundierung ist drauf
Eigentlich wäre auch hier Brantho gut, aber für die paar Teile ist der Aufwand einfach zu groß
Natürlich bekommt jedes Teil 2 Schichten schwarz
Das Gummi ist leider noch alt und hässlich, aber der Rest sieht super aus
Das sieht nun alles andere als frisch aus

auseinandergebaut und los geht's





Mal ein paar schöne Vorher-Nachher-Bilder





So muss das aussehen, alles wieder frisch schwarz
Wenn das nicht einfach geil aussieht... :)

Sonntag, 28. September 2014

33. Schraubertag: Kabelbaum, Kabelbaumhalter

33. Schraubertag! Man man so viele Tage waren wir schon am Schrauben.
Langsam geht es in die heiße Phase, wir kommen immer mehr in die Richtung, dass wir bald mal ein selbstfahrendes Auto haben. Das wird noch dauern, aber man kann das Licht am Ende des Tunnels sehen.

Am Samstag ging es an den Kabelbaum, dafür ging der Wagen mal wieder aus der Werkstatt, ganz schön schwer mit Motor, und wir haben die Garage erstmal wieder sauber gemacht.
Dann haben wir auf dem Boden den alten Kabelbaum ausgebreitet, um uns an ihm zu orientieren.
Dann haben wir bei dem neuen Kabelbaum, der noch einmal in 4 kleine Kabelbäume unterteilt war, versucht herauszufinden welcher Strang nach vorne, welcher nach hinten geht und welcher unter dem Amaturenbrett bleibt.
Nachdem wir erst eine ganze Weile versucht haben mithilfe von einem Durchgangsprüfer die Kabel zuzuordnen, hat Pascal dann entdeckt, dass die Kabel beschriftet sind :)
Ab da war es dann doch etwas einfacher.
Nach der Klärung dieses Problemes haben wir uns noch Gedanken darüber gemacht wie wir den wesentlich kleineren Sicherungskasten an den Wagen bekommen und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir eine Adapterplatte bauen müssen.
Während Pascal den Kabelbaum schon mal grob in Position gelegt hat, habe ich die Platte angefertigt.
Beim Sortieren haben Pascal und ich gleich geguckt welche Kabel wir nicht benötigen und diese hat er dann markiert.
Für die Platte habe ich zuerst die Maße von dem alten Sicherungskasten genommen, diese dann auf eine Pappe gezeichnet und die Skizze anschließend an die Stelle gehalten, wo die Platte hin soll.
Nachdem ich sicher war, dass alles passt, habe ich die Schablone auf das Blech, was ich für das Schweißen gekauft hatte, übertragen. Anschließend mit der Flex ausgeschnitten und mit der Schruppscheibe geschliffen.
Pascal hat dann von innen das Blech angehalten und ich habe von außen angezeichnet, wo die Löcher für die Schrauben sein müssen und wo das große Loch ist, an dem der ursprüngliche Sicherungskasten befestigt war.
Anschließend haben wir mit der Hilfe von Jens' Standbohrmaschine und seinem Stufenbohrer ein so großes Loch in das Blech gemacht, das alle Kabel problemlos durchpassen.
Danach noch ein Loch für die Plastikhalterung des Kabelbaumes und dann musste ich das Blech nur noch grundieren und lackieren.
Während des Trocknens haben wir unsere Hirne nochmal angestrengt und uns überlegt, wie wir die Lima umbauen auf eine one wire Lima und wie wir die Verkabelung mit den 3 Relais, die für das Licht und die Scheinwerferklappen benötigt werden, lösen.
Zum Schluss kam noch die Platte an den Wagen und die Kabel nach vorne schon mal durch das Loch.

Draußen sieht er einfach noch besser aus
Der alte Kabelbaum voller Kabel, die keine Funktion haben
Wo für ist jetzt welches Kabel???
Ahhh da steht's ja :)
Alles mit Aufkleber wird nicht mehr benötigt
Die Leitungen gehen nach vorne
Hier der kleine Sicherungskasten mit dem gekennzeichneten Dauerplus
Der alte Sicherungskasten
Die Maße des alten Sicherungskastens auf der Pappe
Die ausgeschnittene Schablone
Das sollte passen
 

Und da ist die zugeschnittene Adapterplatte
Die Löcher für die Schrauben an der Spritzschutzwand sind gebohrt
Das Loch für die Kabel wird immer größer
Vor der Lackieren noch kurz gucken, ob alles sitzt
Ganz wichtig: Gucken, ob alle Kabel durch passen
Mit Rostschutz-Haftgrund lackiert
Und noch zwei Schichten schwarz drüber
Hier ist alles zusammen gebaut mit Dichtgummi, der über Platte und Halter sitzt

Das sitzt doch perfekt, da sollte auch kein Schmutz oder Wasser durchkommen
Sieht doch so aus als wäre es nie anders gewesen
Nächstes Wochenende ist Pascal in FF und ich werde alleine schrauben. Da für den Kabelbaum aber 4 Augen und zwei Hirne besser sind, werde ich mich um andere Dinge kümmern.
Unter anderem werde ich versuchen die Scheinwerferhalter neu zu lackieren, diese sehen einfach zu schlecht aus und es wäre schade, wenn alles neu und schön ist außer diese Halter. Den Halter für die Relais werde ich noch lackieren und vielleicht schon ein paar andere Teile anbauen, wenn eine von mir und Johannes erwartete Summit Lieferung kommt.

Montag, 22. September 2014

32. Schraubertag: Gaszug, Benzinleitung, Gaspedal

An diesem Samstag waren wir wieder schrauben.
Allerdings war es ein etwas kürzerer Tag, da die Nacht davor das gute Wetter genutzt werden musste und bis nachts der Grill und die Konsole lief und der Besuch einfach nicht gehen wollte :)
Dazu hatten wir dann auch noch in der Werkstatt Besuch von meinem Arbeitskollegen David und einem Kommilitonen von Pascal. Besuch ist immer super, aber kostet auch Zeit, also erwartet nicht zu viel von diesem Schraubertag.
Die Woche über habe ich bei MNF eine neue 3/8 Benzinleitung gekauft und eine neue Dichtung für den Getriebedeckel.
Ich habe mich gleich um die Benzinleitung gekümmert. Da 3/8 nicht 3/16 sind, war ein einfaches Biegen mit der Hand unter dem Auto nicht möglich, also habe ich auf dem Hof nach und nach die Leitung nach der originalen Leitung gebogen. Eine ätzende Arbeit, aber der Tipp von Pascal, die alte Leitung an die neue zu kleben und so besser den überblick zu behalten, hat die Arbeit erleichtert.
Pascal hat sich um den Gaszug und das "Gaspedal" gekümmert.
Das Gestänge sitzt wieder und funktioniert auch im Zusammenspiel mit dem Kickdown.
Das Pedal für die Feststellbremse ist auch wieder eingebaut.
Der Getriebedeckel wurde zwar schon abgedichtet, nur leider habe ich alles so fest angezogen, dass die Korkdichtung gerissen ist. Ob sie wirklich undicht war, weiß ich nicht, aber bevor ich da Öl für 40€ reinkippe und merke, dass sie nicht dicht ist, gibt es für 7€ eine neue, dieses Mal sogar mit Getriebefilter.
Darum hat sich Pascal gekümmert und ich habe den Kühlerschlauch von seinem Überzug befreit. Das war eine absolute Fehlentscheidung, damals diese Überzüge zu kaufen, es sieht zwar an sich nicht schlecht aus, aber irgendwie auch billig. Wenn etwas mehr Geld da ist, kommen neue gute Überzüge.
Frederik, der Kommilitone von Pascal, ist auch ein Schrauber, zwar an alten Motorrädern, hat aber viel Ahnung und eine Drehbank. Er hat sich den Lichtmaschinenhalter angeguckt, der immer noch Probleme im Zusammenspiel mit dem Keilriemen und der Servopumpe macht. Leider wird das Abdrehen der Gewindestange nicht so leicht, da nach dem Drehen wahrscheinlich die Chromeschicht abplatzt.
Also mal gucken, was wir da so machen...

Der Anfang ist gemacht
fast fertig
und fertig
und unterm Auto

Jetzt brauchen wir noch das richtige Bördelwerkzeug. Weil ich AN fittings verbauen möchte, brauche ich ein 37 Grad Bördelwerkzeug und nicht das 45 Grad, das wir haben. Wenn wer eins hat, gerne melden :)
Kickdownhalter und Zug sitzen wieder
Auch wenn es nicht so aussieht, das ist das Gaspedal (wobei das wirkliche Pedal noch kommt)
Und auch der Gaszug sitzt
Leider habe ich nur das als Bild von der Feststellbremse
Auch die Wandlerabdeckung ist wieder an ihrem Platz


Die Getriebekühlerleitung wurden geputzt und wieder verbaut
Das war eine ätzende Arbeit und hat bestimmt eine halbe Stunde gedauert, immer Stück für Stück mit der Knipex
Nächste Woche schrauben wir wieder Samstag und auch, wenn ich letzte Woche geschrieben habe, dass sich ein Kabelbaum nicht so nebenbei kaufen lässt, habe ich einen Kabelbaum gekauft :)
Ich habe ein Superangebot bekommen von jemandem, der noch einen rumzuliegen hatte und ihn mir günstig verkauft hat.
Also wird dann der Kabelbaum gemacht, damit können wir dann die Kotflügel anbauen, die komplette Front fertig machen und alle Instrumente, Radio etc. innen einbauen. Mit anderen Worten: Die nächsten Monate Schrauben sind gesichert.