Letzte Woche war ich unterwegs und habe mich um die Reinigung des Teppich gekümmert.
Der Plan ist jetzt nämlich endlich mal den Innenraum anzufangen.
Ein neuer Teppich wäre zwar auch möglich gewesen, aber der alte ist noch gut in Schuss und vor allem passt er und kostet nichts :)
Also einmal intensiv reinigen lassen und noch die vordere Sichtkante mit Kunstleder ketteln lassen.
Aber nun zum Samstag:
Angefangen hat Pascal mit der Hupe, die nun endlich auch mal funktionieren soll. Den Schleifring hat Pascal mit einem Zweikomponentenkleber wieder zusammengeklebt. Dann kam das Lenkrad rauf.
Endlich passte der Abstand vom Lenkrad und der Schleifkontakt war auch an der richtigen Stelle.
Dann eine Unterlegscheibe und eine Mutter rauf, über die Unterlegscheibe kommt dann eine gebogene große Unterlegscheibe, welche für das Hupgefühl und die Kontaktschließung sorgt.
Der nachgekaufte Hupenknopf musste auch noch etwas mit dem Cutter bearbeitet werden, damit er tiefer als die Schrauben sitzt und noch eine Dichtung drüber, damit er insgesamt höher kommt... Klingt komisch, ist aber so.
Aber einfach die Bilder angucken, wobei ich wieder nicht alles fotografiert habe.
Ich habe schnell die Dichtung an den Blinkern gewechselt bzw. an der Beifahrerseite überhaupt erstmal eine Dichtung verbaut.
Dann habe ich noch den Schalthebel zusammengebaut, gefettet und ordentlich mit Chrompolitur behandelt. Damit wir endlich mal vom Innenraum aus den Gang wählen können und nicht unter den Wagen kriechen müssen.
Dann sollte eigentlich die Handbremse wieder an ihren Platz, aber beim Sichten der Teile hat Pascal beschlossen, dass die Teile gestrahlt und lackiert werden müssen.
Also hat er sich an's Strahlen gemacht (waren zum Glück nur 6 kleine Teile)
Dann habe ich lackiert und Pascal hat den letzten Achsbogen verbaut, den ich bei MNF gekauft habe.
Und nun ging es endlich an den Innenraum. Der Innenraum sollte vor dem Teppich eine dünne Schicht Isolierung bekommen. Dafür habe ich unter der Woche zwei Rollen (4m x 0,5m) KFZ-Dämmung gekauft. (Bitumen)
Die Dämmung ist selbstklebend und muss nur leicht erhitzt werden und dann setzt sie sich perfekt in jede Ecke.
Also Rolle ausgerollt, Ende abgeschnitten und dann habe ich mit dem Heißluftföhn die Folie erwärmt, die Pascal anschließend mit einem Tapetenroller befestigt hat.
Die Verarbeitung war sehr simpel, aber man sollte auf jeden Fall zu zweit sein und nur mit Handschuhen arbeiten, sonst gibt es Brandblasen.
Anschließend kamen der Teppich und die Einstiegsleisten an ihre Postitionen.
Was so eine Kleinigkeit ausmacht... Man hat das Gefühl, der Innenraum wäre fertig :)
Und um das noch abzurunden und sich endlich mal bequem hinsetzen zu können, kam noch die Rücksitzbank rein.
Kurz vor Feierabend haben wir noch den Schalthebel eingebaut. Das ging an sich recht simpel, nur der Kontakt für den safety switch hat nicht funktioniert. Also ausbauen, etwas verbiegen und siehe da: Der Wagen startet.
Wir haben uns allerdings verkniffen zu testen, ob der Wagen auch im Gang anspringt, was er ja nicht soll, denn ohne Bremsen kann das böse enden, auch wenn wir bestimmt nichts falsch verkabelt haben, aber naja Vorsicht ist bekanntlich die Mutter..... Oder wie der Spanier das auch immer sagt :)
Oben links in grün zu erkennen: Der Hupenkontakt
Hier drunter sitzt die gebogene Unterlegscheibe
Ein sehr schönes Lenkrad wie ich finde
Nicht perfekt, aber wie ein weiser Familienvater mal sagte: Bisschen Patina muss sein ;)
Der Druckknopf für den Schaltknauf muss natürlich neu lackiert werden; das ist der Standart der Restaurierung :)
Hier schon schwarz und mit den Teilen vom Handbremsseil
Zuerst die Beifahrerseite zum Üben
Jetzt fehlt nur noch die Mitte
Der Innenraum war noch nie so hell
Teppich sitzt
Selbst die Einstiegsleisten sehen bei einem Camaro geil aus :)
Auch der Fernlichtschalter und die passenden Abdeckungen sind wieder verbaut
Das sieht doch bequem aus
Bevor die Mittelkonsole rein kann, gibt's noch zwei neue Anschlaggummis
und die Feder zum Schließen der Mittelkonsolenklappe ist wieder eingehangen
Noch nicht fest und die Konsole muss so oder so noch einige Male raus, aber man muss einfach mal gucken, wie es aussieht
Und der Schalthebel sitzt
Nur weil es so schön ist, nochmal ein kleines Video :)
Nächstes Wochenende ist erstmal Pause, da ich nicht in Berlin bin. Aber dann geht es weiter. Vielleicht sogar schon mit den bestellten Bremsteilen.
Der dritte Tag diese Woche, der vierte dieses Jahr, der 50. insgesamt und wir nähern uns der Zielgeraden.
Pascal hat angefangen sich mal wieder mit dem Lenkrad und der Hupe zu beschäftigen. Ein neuen Schleifringkontakt habe ich bei MNF gekauft und von Johannes habe ich die fehlende Feder bekommen, die auf der Lenksäule unter dem Kontaktring steckt.
Leider sind die Teile nicht alles und der Schleifkontakt ein universeller und deswegen auch nicht zu 100% passend und nach viel überlegen und probieren ist leider auch noch der Pin abgebrochen.
Pascal ist sich aber ziemlich sicher, dass er es nächste Woche hinbekommt mit etwas Zwei-Komponenten-Kleber und Geduld. Aber so war diese Baustelle für diesen Tag beendet.
Ich habe mich schnell auf den Weg zum Reifenhändler gemacht, um endlich die kaputten Reifen durch die Reifen, die ich von Johannes bekommen habe, austauschen zu lassen.
So kann der Wagen endlich wieder auf vier 15 Zoll Reifen stehen und auch die vordere Bremse könnte fertig gemacht werden, wenn denn die Teile da wären.
Zwischen dem Hinbringen und Abholen der Reifen habe ich noch die restlichen Gummiunterdruckschläuche durch die schönen Gummischläuche mit Stahlummantelung ausgetauscht. Das hat keinen Vorteil, sieht aber um einiges besser aus.
Nach der leichten Enttäuschung mit der Lenksäule hat Pascal sich an die Tieferlegung für hinten gemacht.
Der Wagen sitzt vorne schön tief, nur hinten ist der Abstand zwischen Reifen und Radhaus enorm groß. Ich dachte zwar es setzt sich alles noch etwas, aber auch nach der Auspuffmontage und der Tankinstallation ist der Wagen nicht wirklich runtergekommen und das wird er wohl auch nicht. Also habe ich Johannes seine nicht mehr benötigte 2 Zoll Tieferlegung abgekauft.
Das Tieferlegen bei den alten Amis ist ja recht simpel und zum Glück sehr günstig.
Also Wagen aufbocken, Achse von den Blattfedern trennen und langsam die Achse anheben und den Block zwischen Blattfeder und Achse legen.
Das hat auch soweit gut funktioniert, das einzige Problem ist, dass einer der 4 Achsbügel ca. 5mm gekürzt wurde und somit leider nicht passt. Ursprünglich war die Achse allerdings auch nur mit 2 statt 4 Achsbügeln befestigt, also ist die Tieferlegung eingebaut und auch funktionstüchtig ,der eine Bügel wird aber natürlich noch neu gekauft. Aber das Ergebnis ist durch diese Problem nicht verfälscht und der Wagen sitzt wirklich schön tief. Vielleicht auch zu tief, aber es wird sich zeigen, ob da noch etwas geändert werden muss.
Wenn Pascal mich nicht gebraucht hat, habe ich die Dichtungen der Rückleuchten erneuert.
Die alten Dichtungen waren nicht durch, aber wenn schon neue da sind, werden die auch verbaut.
Dann war es endlich so weit: Wir haben die Motorhaube wieder angebaut.
Das Montieren war zu zweit schnell erledigt und die ersten Einstellungen waren auch entspannt, nur leider hat das nicht ausgereicht.
Es zeigte sich, dass die Front und die Kotflügel zwar an sich passen und gut aussehen, aber in sich etwas verdreht waren. Also ging das große Rödeln an der Bodymounts und den Kotflügeln los.
Es hat gedauert und Nerven gekostet, aber zum Schluss sitzt die Haube gut. Es ist nicht zu vergleichen mit einem Neuwagen, aber da greift der Spruch: "Ist halt 'n Ami" :)
Allgemein sitzt die Haube aber besser als vorher und das Spaltmaß links und rechts ist perfekt, nur vorne rechts ist die Haube einen mm tiefer als links.
Zu guter Letzt wollte ich endlich die Servo testen. Also Flüssigkeit rein, Keilriemen rauf und Motor starten.
Nach einigem Lenken Motor wieder aus und nachfüllen und siehe da endlich, geht die Lenkung wieder schön leicht. Das Nachfüllen haben wir dann noch 2 mal gemacht. Nächste Woche, wenn sich alles gesetzt hat und nicht mehr schäumt, wird ein letztes Mal aufgefüllt und dann sollte das passen.
Ach ja und auch die Leitungen sind dicht (ein Glück).
Nächste Woche werden wir hoffentlich endlich die Hupen-Funktion ins Lenkrad bekommen und wir haben vor die Innenraumisolierung zu verbauen, damit demnächst der Teppich rein kann und damit auch die Mittelkonsole.
Nachdem diese Woche ein Haken an die Karosserie, Abgasanlage und die Versorgung des Motors mit Benzin gemacht werden konnte, würde ich doch vorsichtig behaupten dass wir auf der Zielgeraden sind. Am Anfang der Zielgeraden, aber auf der Zielgeraden. Jetzt greift nur das alte Problem: Ohne Geld - keine Teile; ohne Teile - kein Vorankommen. Es könnte aber sein, dass sich bald endlich der Streit mit der Versicherung klärt und wenn das der Fall ist und es endlich Geld gibt, kommen schnell die restlichen Teile (Scheiben, Zierleisten...) und der Wagen kann fertig gemacht werden. Also je nach Ausgang des Sachverständigenverfahrens hoffe ich auf ein Ende der Restauration zwischen Mai und August :)
Hier endlich ein Bild von der schönen neuen Benzinleitung und der Unterdruckleitungen
Die Servoleitungen
Die Fahrerseite ist komplett, mit zwei Achsbögen
Ein kleiner Unterschied, aber er sorgt dafür, dass der eine Bügel leider nicht passt
Der Abstand zwischen Reifen und Radhaus gefällt mir eigentlich sehr gut, aber ich habe Angst, dass der Wagen insgesamt zu tief ist und vor allem hinten wieder tiefer als vorne.
Die Rückleuchten mit den alten Dichtungen
und hier mit neuer Dichtung
Im Dichtset war auch die innere Dichtung enthalten, also hab ich auch diese erneuert
und wieder alles angebaut
Einfach mal ein paar schöne Bilder...
Mit BKV und ohne freie Leitungen wird der Motor noch besser aussehen.
Weihnachten ist vorbei und das neue Jahr hat auch angefangen und Pascal und ich waren schon sehr fleißig.
Nach vielen tollen Geschenken zu Weihnachten von meiner Freundin und meiner Familie hatten wir diese Woche wieder jede Menge und mehr zu tun.
Zum Einen habe ich ein schönes neues komplettes Dichtset für den Camaro bekommen, zum Anderen endlich die Achsbögen für den Auspuff, um die Anlage nicht mehr direkt vor der Achse enden zu lassen. Das machte den Wagen zwar schön laut, sorgte aber auch für ein manchmal sehr nervendes, sehr lautes Brummen im Auto.
Tag 47:
Aber von vorne: Beim letzten Mal hatten wir ja die Beifahrertür eingehangen und zu 80% in Position gebracht, also fing der Samstag damit an, die Tür komplett auszurichten. Ein bisschen lösen dort, ein bisschen drücken hier und die Tür saß genau so wie sie sollte.
Dann mit etwas Schweiß noch den Kotflügel etwas nach vorne gezogen und auch den mit Hilfe einiger Chimps eingestellt. Somit war die Beifahrerseite vom Kotflügel und den Türen her perfekt.
Das hat zum größten Teil Pascal gemacht, ich kam nur dazu, wenn es nur zu zweit ging.
Als nächstes hat Pascal sich um die neuen Türdichtungen gekümmert, diese sind zum Glück leicht zu verbauen, kosten nur etwas Mühe und Daumenkraft :)
Ich habe mich wärenddessen an meine neu erworbenen Servoschläuche und Fittings gemacht.
Das war leider ein ätzendes Thema, was sich auch über drei Tage gezogen hat.
Für die Servogeschichte musste ich PTFE-Schläuche und Fittings kaufen, welche laut Youtube-Video auch schön zu verbauen waren, dem war aber leider nicht so.
Vielleicht lag es an der schlechten Summit-Qualität, aber es hat am Ende nur funktioniert, weil Pascal zum Hammer gegriffen hat, was ich mich nicht getraut hatte (ich kannte ja die Youtube-Videos und da hat keiner einen Hammer genommen.... :))
Am Ende sind die Servoschläuche dran, getestet werden diese aber erst Samstag.
Nachdem Pascal fertig war und ich ja so oder so nicht wirklich weiter kam mit den Schläuchen, haben wir die Fahrertür angebaut. Alles nach dem gleichen Prinzip wie letztes Mal nur ohne Johannes.
Das Einstellen der Tür hat auch erheblich länger gedauert, irgendwie haben wir bei der anderen Tür schneller die richtige Position getroffen.
Aber auch die Tür sitzt und auch der Kotflügel passt jetzt.
Wärhend Pascal mit Chimps gespielt hat, habe ich noch schnell die Haubenschaniere angebaut und mit Hilfe von Sascha und Pascal die Feder eingespannt.
Als letztes haben wir schon mal einen Test mit den Achsbögen gemacht, um zu gucken, ob alles so funktioniert wie gewollt.
Tag 48:
Montag ging es dann weiter. Das Ziel war es die Auspuffanlage so weit fertigzustellen, dass wir genau wissen, was wir am Nachmittag noch bei Mike&Franks kaufen müssen, um am Mittwoch alles zu vollenden.
Also hat Pascal sich dieser Aufgabe angenommen.
Erst einmal die alten Töpfe abschneiden. Ich habe mich nämlich entschieden auf etwas kleinere umzusteigen (der Wagen war ja immer etwas leise und das wollte ich ändern :) )
Vor allem hatte ich aber Angst, dass er durch den Achsbogen wirklich merklich leiser wird und das wollte ich nicht, denn ich finde so einen Camaro darf man von weitem hören.
Nach dem Schnitt an den Töpfen hat er die Rohre erstmal an die Krümmer geschraubt und mit einem Spanngut abgefangen. Dann kam der Schnitt bei den Achsbögen. Diese gehen eigentlich noch eine Biegung weiter, sodass sie hinter dem Auto rauskommen, ich finde aber die Optik des Hecks am Schönsten ohne Endrohr, also wollte ich die Anlage zwischen Blattfeder und Tank enden lassen (so machen das viele Camarobesitzer)
Dann haben wir die Achsbögen in Position gehalten und geschaut, was wir für die Verbindung benötigen. Ein kleiner Winkel nach außen musste auf jeden Fall ran. Zum Glück konnten wir an dieser Stelle das alte abgeschnittene Rohr mit dem Winkel benutzen. Das spart Geld und freut mich.
Also hat Pascal erst den Winkel angepunktet, dann den Topf und dann alles einmal durchgeschweißt.
Und dann war auch klar, was wir noch benötigen, um alles zu vollenden und zu meiner Freude war es nur ein Verbindungsstück von 2,5 Zoll auf 2,5 Zoll.
Ich habe, wenn ich Pascal nicht helfen konnte, mich noch an die Benzinleitung gemacht, welche ich ebenfalls mit dem schönen Schlauch und ein paar AN-Fittings basteln wollte.
Laut Summit-Kundenberatung wäre es wohl kein Problem die PTFE (Plastik) Leitung auch als Benzinleitung mit AN-Fittings zu benutzen.
Ich sage jetzt mal: Das ist FALSCH!
Der Schlauch ist zwar vom Innendurchmesser richtig, aber der Außendurchmesser ist wesentlich kleiner, also bei einem Gummischlauch und somit entfällt die benötigte Pressung damit die Fittings halten. Naja trotzdem habe ich alles einmal fertig gemacht, von der Benzinpumpe bis zum Vergaser und da der Auspuff ja gerade so schön bis zur Achse hing, gab es einen Probelauf mit den neuen Töpfen.
Die schlechte Nachricht: Die Leitung war wie zu erwarten undicht, die gute: Die Töpfe klingen saugeil :) Der Wagen war so laut, dass uns Jens erzählt hat, dass er im Kindergarten auf der anderen Straßenseite den Wagen hören konnte :)
Nach dem Probelauf war dann Schluss, wir wollten ja noch zu MNF und der Weg ist weit.
Tag 49.
Am Mittwoch ging es dann an die Vollendung. Am Achsbogen musste das nach unten zum Endtopf führende Rohr einmal abgeschnitten werden. Dort hat Pascal dann den Verbinder einseitig angeschweißt, den Achsbogen wieder in Position gebracht und dann den richtigen Winkel eingestellt und das Rohr so gepunktet, dass es genau auf den Endtopf passt (da sagen Bilder aber mehr als 1000 Worte).
Dann kamen die Halter für die komplette Anlage ans Auto. Pascal hat sich immer den besten Weg gesucht, sodass die Anlage nicht zu hoch, aber auch nicht zu tief hängt. Am Ende sitzt die Anlage so fest, dass man am Rohr das Auto zum Wackeln bringen kann. Der TÜVer sollte diese Arbeit lieben.
Ich hatte am Dienstag noch eine neue schöne Benzinleitung besorgt und mich daran gemacht diese zu verbauen. Alleine das Gefühl beim Zusammenbauen war schon 100 mal dichter und besser als mit der anderen Leitung.
Ich habe auch gleich die Verbindung von der starren Benzinleitung zur Benzinpumpe gebastelt und mit Pascal zusammen die Verbindung vom Tank zur Leitung.
Somit konnte der Wagen wieder angelassen werden, aber dieses Mal mit Benzin aus dem Tank.
Welch ein schönes Ereignis, nicht mehr einen Kanister neben das Auto stellen zu müssen.
Nach einigem Juckeln und ein paar Minuten Geduld lief der Wagen und alles war dicht! Ach ja und er klingt göttlich, aber dazu gibt es ein kleines Video weiter unten.
Zu guter Letzt hat Pascal noch die Ventildeckeldichtung auf der Fahrerseite gewechselt, diese war leider undicht und Öl tropfte auf den Krümmer. Irgendwie hat sich beim Einbau die Dichtung nach innen verschoben. Naja das kann passieren, eine neue Dichtung war schnell wieder drin.
In der Zeit habe ich unter dem Auto endlich die Benzin- und Bremsleitungen mit Clips fest am Unterboden verschraubt, auch das sollte vor einem TÜV-Besuch gemacht werden, sonst kann ich die Plakette gleich knicken.
Hier kann man auch nochmal das schöne Schanier mit den neuen Schrauben sehen.
Hier sieht man die weißen Enden der Dichtungshalter.
Tür sitzt
Das Gleiche gilt für die Fahrerseite
Zwischendurch hat auch der Kofferraum seine Dichtung bekommen.
Und auch die Anschläge für das Handschuhfach waren im Set enthalten.
Es war eine gute Entscheidung die Feder nicht blau, sondern schwarz lackieren zu lassen. Der Kontrast sieht gut aus und man sieht, dass der Wagen nicht einfach nur geduscht wurde.
Links LED, rechts die normale Glühlampe
Eindeutig besser, aber für jeden, der sich das Ersparen mag: Nicht den inneren Instrumentenhalter schwarz lackieren! Das schluckt zu viel Licht.
Sieht so aus als ob es einfach gehen würde, aber dem ist nicht so (leider habe ich wieder vergessen an den entscheidenden Stellen Bilder zu machen)
Um einiges kürzer, aber er wird auch anders verlegt.
Hier der erste Versuch.
Optisch schön anzusehen, aber leider nicht dicht.
Hier mit neuem passendem Schlauch (man sicht schon, dass es viel satter sitzt)
Alle Gewinde habe ich mit schwarzem Silikon eingeschmiert, damit das alles dicht ist.
Doch ein kleiner Unterscheid zwischen alt und neu
Die vom Tank kommende Benzinleitung
Bei diesem Tube to AN-Fitting muss man nicht mal bördeln.
Wie bei der alten Konstruktion ein Benzinfilter vor der Pumpe und einer vor dem Vergaser
Unter dem Auto sitzt auch alles fest
Die alten Töpfe sind ab
und weg ist der Bogen nach hinten
Der Winkel und die Töpfe sind schon in der richtigen Stellung und angepunktet.
Ein kleiner Unterschied zwischen den beiden Endtöpfen.
Nach dem Durchschweißen sitzen die Töpfe wieder unter dem Auto.
Die Halter und Klemmen für den Endtopf
Schön kurz gehalten
Jetzt muss der Halter nur noch mit dem Unterboden verschraubt werden.
Dazu hat Pascal wieder eine Mutter eingeschweißt.
An der Markierung wurde der Schnitt gemacht, um dann das Unterrohr nach links und rechts bewegen zu können für den richtigen Winkel.
Hier gut zu erahnen: Unten noch komplett schwenkbar.
Im richtigen Winkel dann gepunktet und komplett geschweißt.
Ganz wichtig natürlich auch der gleiche Abstand der Endrohre, es sieht beschissen aus, wenn eine Seite tiefer hängt als die andere.
Zu guter Letzt noch der Halter, der den Achsbogen hinten abfängt für maximale Sicherheit :)
Genau diese Optik wollte ich haben: Wenn man steht, sieht man keinen Auspuff, bückt man sich aber, sieht man ein kleines bisschen vom Rohr
Ich habe auch endlich das Thermostatgehäuse abgedichtet.
Der Unterdruckstutzen für den BKV habe ich noch nebenbei lackiert, so wird er nicht mehr eingebaut.
Passend zu dem neuen Stahlschlauch und dem verchromten BKV.
Pascal hat der Halter für die Vergaserfedern nicht gefallen, also hat er einen neuen gebastelt, der im Übrigen auch besser hält.
Selbst wenn die Feder mal abspringen sollte, geht sie nicht verloren.
Hier die undichte Stelle am Ventildeckel, von der es auf den Krümmer tropft.
Man kann gut erkennen, warum es leider nicht dicht war! Die neue Gummidichtung sollte aber besser abdichten.
Morgen geht es weiter und dieses Mal werde ich den Blog auch direkt schreiben, bei 3 Tagen, die man zusammenfassen muss, geht doch einiges verloren.
Das Ziel ist es die Motorhaube anzubauen, damit endlich die komplette Karosserie fertig ist.