Montag, 24. März 2014

17. Schraubertag: Tank schleifen und abdichten, Mittelkonsole, Kleinteile sortieren und vorbereiten

Nach einer Woche Pause haben wir uns an diesem Samstag wieder zusammengefunden und weiter geschraubt.
Pascal hat sich den Tank vorgenommen und erst einmal ein altes Rohr, was wahrscheinlich mal zu einer seperaten Benzinpumpe geführt hat, abgeflext, das Loch zugeschweißt und wieder geschliffen.
Anschließend hat er den Tank mit der Drahtbürste abgeschliffen.
Nach gutem Durchschpühlen und anschließendem Trockenen hat er noch eine Dose Tank Sealer in den Tank geschüttet und alles gut "geschüttelt".
Ich bin guter Dinge, dass diese Maßnahmen ausreichen, um den Tank wieder zu dichten, da er nur leicht undicht war.
Ich habe währenddessen alle Teile aus dem Regal begutachtet, auseinandergebaut und sie auf den "Strahlen-" oder nur "Lackieren-Haufen" gelegt.
Anschließend wollte ich schon mal einige Teile strahlen, leider wollte die Kabine nicht so wie ich und nach vielem hin und her haben wir festgestellt, dass der Druck in der neuen "Kompressor-Verkabelung" nicht ausreicht.
Somit konnte ich nur wenige Teile strahlen.
Der Tank im Urzustand

Hier sieht man das abgeflexte Rohr

Und hier ist es zugeschweißt

Fertig geschliffen glänzt er wieder schön

Auch der Tank bekommt natürlich eine Brantho Kurrux Behandlung

Pascal hat sich eine Vorrichtung zum "Tank-drehen" gebaut.

Jetzt kann eine Woche der Tank Sealer auslaufen
Das Bremspedal habe ich auseinandergebaut. Es wird gestrahlt und bekommt ein neues Gummi
Das gleiche passiert mit der Feststellbremse

Und das wichtigste Pedal: das Gaspedal :)

Die Hupe ist zwar sehr rostig, aber sie funktioniert, also...
einfach Sandstrahlen und neu lackieren

Der Scheibenwischmermotor wird ebenfalls neu lackiert
Die Mittelkonsole ist auseinandergebaut und muss auch neu lackiert werden. Allerdings nicht mit Brantho, da es im Innenraum etwas mehr auf Optik ankommt und da gibt es schönere Lacke

Der "Chromrahmen" wird ordentlich poliert vor'm Wiedereinbau


Hier neben der Hupe das einzige gestrahlte Teil: Das Scheibenwischergestänge
Am letzten Mittwoch habe ich das neue Blech zum Lackierer gebracht und dabei gleich ein paar Bilder von den gemachten Radläufen gemacht.

Die zwei großen Löcher wurden mit einem neu eingeschweißten Blech geschlossen

Anschließend wurde alles verzinnt und sowohl von außen als auch von innen abgestrichen

Das neue Blech passt perfekt und ist wahrscheinlich schon eingeschweißt.
Am nächsten Wochenende ist Pascal nicht in der Stadt, also werde ich alleine in die Werkstatt gehen.
Dort werde ich mich ganz der Sandstrahlkabine hingeben und alles vorbereiten, damit demnächst wieder lackiert werden kann.







Donnerstag, 13. März 2014

Auf zum Lackierer

Am Mittwoch war es soweit: Der Camaro ging zum Lackierer.
Wir haben durch Roy einen guten Lackierer in der Nähe von unserer Werkstatt gefunden, der sich auf Oldtimer spezialisiert hat.
Wir sind Stück für Stück durchgegangen, was alles gemacht werden muss und dann haben wir den Wagen verladen.
Die Einzelteile fanden zum Glück Platz im Kofferraum des Lackieres und im Innenraum des Camaros :)
Ein paar Kleinteile fanden stilecht in Pascals V8 den Weg zum Lackierer.
Vor Ort ging es dann an das Schwierigste: den richtigen Farbton finden.
Zum Schluss konnten wir es auf zwei reduzieren.
In den nächsten zwei Wochen wird der Lackierer ein Probestück anfertigen und dann gibt es das endgültige go, wobei die entscheidung eigentlich schon feststeht :)

Der Camaro ist auf dem Hänger

Kofferraumklappe, Motorhaube und andere Teile haben wir in den Camaro gelegt und natürlich noch einmal mit einem Spanngurt gesichert.

Die Türen und Kotflügel passten zum Glück in den Wagen vom Lackierer

Der Wagen selber wurde natürlich auch noch einmal mit Spanngurten gesichert

Die Reise beginnt

Und da wird er immer kleiner

Zu 99% werde ich das dunklere Blau nehmen
Wie viel Platz in der Werkstatt ist ohne Auto

Dieses Wochenende machen wir frei, sind aber dann am nächsten Wochenede wieder beim Schrauben und kümmern uns um den Motor, Kabelbaum und alle anderen Teile, die noch aufgearbeitet werden müssen.

Dienstag, 11. März 2014

16. Schraubertag: Schweißen, Radläufe, sauber machen

Da wir am Sonntag noch nicht so weit gekommen sind, dass der Wagen zum Lackierer kann, mussten wir heute noch einmal ran, bevor er morgen auf die Reise zum Lackierer geht.
Nachdem wir neues Schutzgas zum Schweißen gekauft haben, hat sich Pascal daran gemacht das gepunktete Blech durchzuschweißen.
Während er das gemacht hat, habe ich mich um die Bremssättel vorne gekümmert. 
Anschließend habe ich das letzte Schanier fertig gemacht und den neuen Bolzen eingepresst.
Ein bereits gestrahltes Schanier musste ich noch einmal strahlen, da es beim ersten Mal nicht wirklich gut geklappt hat, was daran lag, dass man gegen Ende nur noch ein 5x5cm Guckloch durch die Scheibe der Strahlkabine hatte. :)
Jetzt ist aber die alte Folie ab und man kann endlich komplett sehen, was man da strahlt.

Um noch etwas Geld zu sparen und da sich leider abgezeichnet hat, dass da was los ist, habe ich mich noch daran gemacht die Radläufe am Kotflügel zu schleifen.
Leider war das, was ich dort gefunden habe, nicht wirklich schön. 
Mit ein bis zwei rostigen Stellen hatte ich gerechnet, aber nicht damit, dass der Radlauf fast nur aus Spachtel besteht.
Es war zwar falsch gemacht, aber gut falsch gemacht, deswegen konnte man dieses Ausmaß nicht sehen.
Da es aber eine recht komplizierte Stelle ist und auch eine, die sehr beansprucht wird, haben Pascal und ich uns entschlossen den Wagen trotzdem zum Lackierer zu geben und ihn das machen zu lassen, da er sich damit besser auskennt.
Während ich also mit der Spachtelmasse gekämpft habe, hat sich Pascal dran gemacht die zwei Löcher im Amaturenbrett zuzuschweißen.
Zu guter Letzt habe ich noch die Scheibenrahmen abgeschliffen und Pascal hat angefangen den Wagen sauber zu machen und ihn mit Nitroverdünner vom Brantho Sprühnebel zu befreien.

Als wir den Wagen rausgeschoben haben, um mal die Garage sauber zu machen, haben wir uns gefreut zu hören wie schön die neue gesperrte Achse in Kurven arbeitet.
Hier das geschweißte Blech
Nach dem Bearbeiten mit der Flex sieht es extrem super aus
Die letzten kleinen Löcher werden vom Lackierer verzinnt
Die Bremssättel habe ich gereinigt und alle Schrauben entfernt
Das erste Stück ist frei geschliffen
So sollte das nicht sein!
 
Auf der gegenüberliegenden Seite sieht es auch nicht besser aus


Auf der Beifahrerseite sieht es noch schlimmer aus
Das komplette Loch war zu mit Spachtelmasse
Und es geht immer weiter...
Hier kann man erkennen wie dick die Spachtelschicht ist

Hinter die Löcher hat Pascal ein Stückblech geschweißt
Und dann diese ausgefüllt
Nach dem Schleifen ist alles top und muss nur noch verzinnt werden
Nach 2,5 Monaten steht der Camaro, bzw. der halbe Camaro, wieder in der Sonne

Morgen früh wird er abgeholt und dann ist er für die nächsten 6-8 Wochen weg.
Ich poste natürlich morgen die Bilder vom Abtransport.

Sonntag, 9. März 2014

15. Schraubertag: Scheibenrahmen, Vent Window, Bremssättel, Lenksäule


An diesem Sonntag ging es dem Scheibenrahmen an den Kragen.
Leider ist das neue Blech noch nicht gekommen, was aber auch nicht so schlimm war, da wir es heute nicht geschafft hätten das Blech anzubringen.
Der Plan war es das obere Blech, was vom Scheibenrahmen bis zum Amaturenbrett geht, auszuwechseln.
Dazu hat Pascal erst einmal das Blech an der Stelle getrennt, wo es zum Innenraum geht und zum Amaturenbrett wird.
Anschließend hat er die Schweißpunkte gesucht und sie aufgebohrt.
Daruter saß der Rost und leider wurde uns schnell klar, dass es nicht nur das obere Blech ist, was wir austauschen müssen, sondern auch noch die Lage darunter.
Nach dem Pascal angezeichnet hatte was entfernt werden muss und er das erste Teiel rausgetrennt hat, mussten wir wieder feststellen, dass es nicht nur Stückchenweiße, sondern das komplette Blech neu zurechtgebogen und eingeschweißt werden muss.
Pascal hat das Blech in vier Sektoren aufgeteilt und sich nach und nach Schablonen aus Pappe gebaut und diese dann auf das Blech übertragen und dann angeschweißt.
Das war eine ziemliche Fummelarbeit, aber Pascal hat wieder einmal gezeigt, dass er es einfach drauf hat.

Da dieser Job eine Einmann-Arbeit ist, habe ich mich um andere Dinge gekümmert, um den Wagen fertig für den Lackierer zu machen.
Zuerst habe ich allerdings das Vent Window bearbeitet und die Scheibe aus dem Rahmen gebaut und dann noch die Chromumrandung, die direkt an der Scheibe ist, abgemacht.
Anschließend habe ich alle Dichtungen entfernt und es entfettet. Nun ist es fertig und kann neu verchromt werden.
Bei dieser Arbeit ist mir aufgefallen, dass man den Shifter eigentlich auch neu verchromen könnte und so habe ich auch ihn auseinandergebaut.
Da die Bremssättel auch in Wagenfarbe lackiert werden sollen, habe ich diese von allem was nicht lackiert werden soll befreit.
Die Lenksäule musste auch noch auseinandergebaut werden, um lackiert werden zu können.
Um für Mittwoch bereit zu sein, habe ich noch einige Teile geputzt und letzte Schrauben entfernt, damit diese nicht mit lackiert werden.
Zu guter letzt habe ich, auf Wunsch des Lackieres, noch die Hinterachse in Stretchfolie eingepackt, damit die schön neu lackierte Achse kein Farbnebel abbekommt.

Der Ausgangszustand
Man kan schon erkennen, dass unter dem Blech nichts gutes ist
Der Schnitt ist gemacht jetzt muss das untere Blech ab
Stück für Stück kommt das Blech ab.
Schön zu erkennen sind die aufgebohrten Schweißpunkte
Links ohne Blech aber geschliffen, rechts ohne schleifen.

Zuerst wollte Pascal nur Teile austauschen doch leider war auch unter diesem Blech Rost und so hat er alles abgemacht und neu eingeschweißt, so sind auch die Löcher vom Bohren weg.
Das erste Blech ist bereit zum Einschweißen
Die dritte Lage Blech war dann zum Glück noch intakt und wir konnten, nachdem wir diese Lage sauber geschliffen haben, das neue Blech draufschweißen.
Beim Einschweißen des Mittelstücks
Nur noch das Linke Stück dann ist es fertig
Noch ist alles nur gepunktet, das wir sich aber nächsten Dienstag ändern

Und hier sieht man Pascals Tageswerk
So sollte es auch die nächsten 47 Jahre halten

Die Dichtung vom Vent Window ist raus

Natürlich kommt diese nicht wieder rein.

Zum Ausbauen der Scheibe habe ich die Niete an der Halterung ausgebohrt, so konnte man das Fenster runterdrücken und aus der Fassung lösen

Hier der nackte Rahmen und die Fensterhalterung. Beides wird sicher genial aussehen, wenn es neu verchromt ist

Der Shifter ist vom Innenleben befreit und bereit für eine neue glänzende Hülle

Der Blinker ist ab

Nach einiger Frimelei habe ich die komplette Lenksäule auseinander nehmen können
Links im einbaufertigem, rechts im lackierbaren Zustand



Alles gut verpackt.

Der Haufen für den Lackierer wird immer größer!

 Am Dienstag werden wir noch einmal kurz reinkommen und den Rest des Bleches im Innenraum raus trennen, damit, wenn das neue Blech kommt, es sofort eingebaut werden kann. Außerdem muss noch der vordere Bremssattel fertig gemacht, die Löcher im Amaturenbrett zugeschweißt und der komplette Wagen muss noch ein wenig sauber gemacht werden.
Und dann kommt er am Mittwoch zum Lackierer.