Montag, 22. Juni 2015

74. Schraubertag: Traggelenke, Bremsleitung

Ja Ja...
Eigentlich hätte der letzte Post auch der Letzte sein können, aber wie das Leben so spielt, wurde es nichts mit der TÜV-Plakette.
Es scheiterte nicht etwa an dem Line Lock oder an dem Standlicht, was gleichzeitig auch als Blinker dient, oder an der Lautstärke... Nein, es lag an ausgeschlagenen und porösen Traggelenken.
Ja die Traggelenke, die wir NEU eingebaut haben.
Nach der kurzen Pleite beim TÜV hat Roy, mit dem der Wagen beim TÜV war, nochmal einen kleinen Check gemacht und uns eine kleine ToDo-Liste mit auf den Weg gegeben.

Ganz oben natürlich die Traggelenke. Wieder 100€ in den Sand gesetzt, aber wenigstens hatte MNF die Teile da.
Also ging es den alten Traggelenken an den Kragen. Erstmal Räder, Bremsscheiben, Sättel ab etc... bis wir den A-Arm in der Hand hatten.
Nach dem Auspressen der alten Gelenke haben wir schnell den Fehler festgestellt und es waren einfach schlechte alte / neue Traggelenke.
Die neuen waren schnell eingepresst und zur Sicherheit hat Pascal noch drei Schweißpunkte gesetzt, damit die Gelenke noch besser sitzten.
Da Pascal schon beim Schweißen war, hat er noch eine Mutter als neuen größeren Lenkeinschlag angeschweißt, noch ein kleines ToDo von Roy.
Die oberen Traggelenke werden nur geschraubt, das ging also sehr schnell.

Pascal hat alles wieder zusammengesetzt und die zweite Seite quasi alleine gemacht bis auf die letzten Kleinigkeiten, die man zu zweit machen musste.

 Ich habe mich um die Bremsleitung gekümmert.
Das Line Lock hat immer getropft und ist natürlich so oder so nicht wirklich "legal", also raus damit und eine Verbindung zwischen der Leitung von HBZ zur hinteren Bremse gemacht.

Anschließend habe ich noch den Achsanschlag an der Hinterachse tiefer gelegt und zwei Schrauben am Unterboden abgeflext. Das sieht besser aus und dann freut sich der TÜVer.
Leider musste ich auch nochmal an die Blinker-Verkabelung, weil der Blinker nicht mehr blinken wollte. Leider war es nicht nur eine kaputte Lampe, sondern ein Kabel, dass sich gelöst hat. Also habe ich gleich zwei neue angelötet, alles wieder eingebaut und es läuft.

Zum krönenden Abschluss eines langen Tages kam das übliche Entlüften der Bremse, immerhin war ja die Bremsflüssigkeit raus...

Nach den ersten Metern hat man sofort gemerkt, dass die Lenkung viel direkter und besser ist. Auch die Geräuschkulisse war wesentlich besser, allerdings nur für die ersten Kilometer. Danach fing das große Klappern an. Nach einigem Probieren sind wir dazu gekommen, dass es die Bremsen sein müssen. Also wird das nochmal gecheckt, aber wir sind zuversichtlich, dass auch das beseitigt wird.

Am Mittwoch hat Pascal Langeweile und schnappt sich den Camaro und fährt nochmal in die Werkstatt, um das Getriebe zu machen und sich die Bremse nochmal anzuschauen. Donnerstag soll dann TÜV gemacht werden und am Freitag geht es, wenn alles klappt zum Wertgutachten und dann ist hoffentlich erstmal für ein paar Wochen Ruhe.


So sollte das nicht aussehen, vor allem nicht nach ca. 100 km.

Sogar der Schmiernippel bewegt sich beim Rütteln am Rad.

Hier erkennt man sehr gut wie porös das Gummi ist.

Eigentlich hatten wir nicht den geplant den A-Arm jemals wieder auf der Werkbank zu haben.


Der neue Anschlag.

Drei Schweißpunkte sollten dem Ganzen noch mehr Halt geben.

Das Traggelenk ist nicht nur zu leichtgängig, sondern wie man sieht, auch rundum gerissen.

Neue Verkabelung für den Blinker.




73. Schraubertag: Vent Window, Seitenscheiben, Innenausstattung

Nach einem weiteren ätzenden Kapitel mit den Versanddienstleistern dieses Landes war ich am Mittwoch endlich im Besitz der neuen Vent Windows. Die waren extrem teuer, aber egal, sie sind da und nur die fehlen noch zur Vollendung der Restauration.

In der Zeit, in der ich auf der Arbeit auf das Paket gewartet habe, und zwischendurch noch gearbeitet habe, war Pascal schon in der Werkstatt und hat schon alles vorbereitet für den Einbau der letzten Teile.
Er hat die Innenausstattungsteile geputzt, alle Teile rausgesucht und die Türen für den Einbau der Fenster vorbereitet.

Zusammen haben wir dann sofort die Vent Windows ausgepackt und sie gleich eingebaut.
Sie passten ohne Probleme und durch ein tolles Youtube-Video war auch klar, wie man was wo am besten einstellt und womit man anfängt.
Anschließend kamen dann die Seitenfenster rein. 
Hier war das Einstellen zum Quarter Window etwas ätzend und ist auch nur zu 90% perfekt und nicht zu 100. Aber wir wollten fertig werden und uns sind etwas die Ideen ausgegangen, wie man es besser machen könnte.
Mit TÜV Plakette und etwas mehr Zeit machen wir uns da nochmal ran.

Nach den Fenstern haben wir die Innenausstattung eingebaut. Dies ging recht einfach, auch wenn nicht genau klar war, welche Schraube für was war.
Am Ende sitzt alles und der Wagen ist tatsächlich fertig!
Natürlich muss hier und da noch was gemacht werden, aber erstmal ist er fertig und bereit für den TÜV, welcher auch gleich am Freitag gemacht werden soll bzw. sollte....



Alles vorbereitet für den Einbau...



Die neuen Vent Windows sehen sehr gut aus!


Zu guter Letzt wurde der Wagen natürlich noch gewaschen.

Der Camaro ist einfach das schönste Auto der Welt! :)



72. Schraubertag: Höherlegung vorne, Gurte, Seitenscheiben einkleben

So weiter im Text. Auch wenn ich wieder ziemlich hinterher hinke.
An Tag 72 ging es den Federn vorne an den Kragen. Vor ca. einem Jahr habe ich die tollen Hotchkis 2 Zoll tiefer Federn gekauft, da der Wagen original vorne sehr hoch liegt.
Leider stellte sich nun heraus, dass zwei Zoll einfach zu tief ist.
Wobei es auch ein Zusammenspiel aus der Tiefe und der zu breiten bzw. nicht optimalen Felgen und der ET ist.
Naja um nicht nochmal 200€ für neue Federn oder 1500€ für neue Felgen auszugeben, habe ich den simplen Weg gewäht und habe 1 Zoll Spacer für vorne besorgt.
Diese haben wir dann zusammen eingebaut, wobei Pascal als Aufhängungsspezialist das meiste übernommen hat.
Wir haben es geschafft ohne die A-Arms auseinander zu schrauben oder die Federn rauszunehmen, Spanngurt sei Dank.

Ich habe mich noch um das Neusortieren der Sitzgurte gekümmert. Der Gurtstecker ist leider immer durch eine Lasche gerutscht, was das Anschnallen etwas nervig gestaltet hat.
Also habe ich eine Sperre, die vorher hinter dem Gurtstecker war, vor den Gurtstecker gepackt.

Zu guter Letzt haben wir noch die Fensterleiste an die Seitenfenster geklebt.
Denn, wenn alles gut läuft sind bis zum nächsten Schraubertag endlich die Vent Windows da und dann kann der Wagen endlich fertig gemacht werden!



Man kann kaum erkennen, dass der Spacer drin sitzt.

Ohne Spacer...

...mit Spacer.

Optisch tut die Höherlegung vorne dem Wagen keinen Abbruch.


Kreative Fallsicherung inklusive.

Zuletzt wurden noch die U Bolt Schrauben gekürzt.

Montag, 15. Juni 2015

69.+70.+71. Schraubertag: Bremsen, Quarter Window

Wieder einmal hänge ich hinterher, aber momentan passiert wenig aufregendes für den Blog.
Wir sind zwar viel vor Ort, aber die Fortschritte sind natürlich nicht mehr so groß wie am Anfang.

Ich muss allerdings sagen, dass bei den drei Tagen eigentlich auch zwei halbe dabei waren, was nicht an der mangelnden Lust, sondern an der fehlenden Arbeit liegt. Aber jetzt der Reihe nach.

Tag 69:

Es ist kaum zu fassen, aber an dem Samstag, als ich in Amsterdam war, kam doch tatsächlich das Paket aus FFM mit dem neuen HBZ und der Seitenscheibe bzw. den Scheiben an.
Ich hatte kurzer Hand auf eigene Faust vom National Part Depot die restlichen Scheiben bestellt, da die Lieferzeit von Summit einfach zu groß war. Umso erstaunter war ich als ich das Paket aus FFM von Summit öffnete und da nicht nur wie angekündigt die Seitenscheibe drin war, sondern auch all die restlichen Scheiben, die ich noch brauchte.
Da ist den Jungs bei Summit wohl was nicht aufgefallen, denn in FFM wusste man auch nicht, dass in dem Paket vier statt nur einer Scheibe drin waren.
Ärgerlich, denn den Versand der restlichen Scheiben hätte ich mir sparen können.

Aber egal, das wichtige war ja auch erstmal der HBZ. Schon beim Auspacken haben Pascal und ich gesehen, dass der HBZ schon mal anders aussah, obwohl ja der alte auch neu ist und natürlich auch von der gleichen Firma stammt.
Pascal hat dann gleich den Test gemacht und versucht die Federn einzudrücken und er spürte gleich den Unterscheid zwischen Feder eins und Feder zwei, das war bei dem alten nicht zu erspüren.
Also die Zeichen standen gut, dass wirklich der "alte" HBZ kaputt ist.
Ich habe gleich den Alten ausgebaut und Pascal hat den neuen auf der Werkbank vorentlüftet.
Dann schnell rein und entlüften und siehe da es ist gleich ein anderes Gefühl.
Die Bremse wird härter als vorher und fühlt sich gleich ganz anders an.
Nach dem Entlüften ging es zu einer großen Runde durch Bernau, man hat das Spaß gemacht.
Die Bremsen haben sich nicht festgefressen und die Bremswirkung war in Ordnung.

Ich habe dann noch schnell die neue Chromleiste an das Quarter Window geklebt, da ich diese beim nächsten mal verbauen wollte.

Tag 70:

Pascal war an diesem Tag nicht in Berlin, also habe ich mich mit Johannes zusammengetan und wir wollten etwas weiter machen.
Der große super Plan war es die Quarter Windows einzubauen und die Vent Windows fertig zu machen.
Unter der Woche kamen nämlich endlich die Vent Windows vom Verchromer zurück. Nur leider hat er sie komplett versaut.
Ich weiß nicht, was er gemacht hat oder warum oder wie, aber die Fenster passen nicht mal ansatzweise in die Rahmen. Die Rahmen sind so dermaßen verzogen, dass man sie nur noch weghauen kann. Hinzu kommt noch, dass er die Rahmen nicht neu verschromt, sondern nur poliert hat und das so schlecht, dass alles matt ist und man an vielen Stellen schon das Nickel unter der Chromschicht sieht.
Da war dann erstmal die Luft raus und zwar richtig! 
Am Ende war klar, die Rahmen sind hin, selbst wenn man sie wieder irgendwie zurecht biegen könnte, was nur schwer möglich sein dürfte, müssten sie immer noch verchromt werden und wer weiß wie lange das dauert und ob sie am Ende nicht noch mehr verzogen werden.
Also auch wenn es weh tut, neue müssen her. Das ist so ärgerlich! Zum einen dauert es wieder ewig, sie kosten viel Geld und zum anderen habe ich schon alles für die alten da (Dichtungen, Schrauben, Einstellschrauben, Federn.....) und  wir könnten schon fertig sein und zum TÜV fahren.

Um nicht gar nichts zu machen haben wir die Quarter Windows verbaut. Das ging zu zweit sehr gut. Das Einstellen ist auch simpel und sollte so passen. Die Feineinstellung kommt dann mit dem Einbau der Seitenscheiben.

Tag 71:

Nachdem sich Pascal auch die traurige Arbeit des Verchromers angesehen hat, haben wir uns nochmal an das Entlüften gemacht.
Jede Seite noch mal gewissenhaft entlüftet, um auch wirklich sicher zu sein, dass alle Luft raus ist.
Dann wollten wir mal schwarz auf weiß haben wie der Wagen wirklich bremst und sind zu einem Prüfstand gefahren.
Die Werte waren erstmal nicht sonderlich aufschlussreich, da es natürlich keine Vergleichswerte im Computer gab und der Werkstattleiter sich einfach nicht zu einer Aussage hinreißen lassen hat, ob die Werte nun gut oder nicht gut sind.
Zuhause dann die Erlösung: Laut der alten TÜV-Werte sind die neuen Werte komplett in Ordnung und sollten der Plakette nicht im Wege stehen.

Wie schon geschrieben, es war ein kurzer Tag, denn es war ja leider nicht viel zu tun.
Kurz vor Ende noch schnell die Verkleidung für den Schaltschacht verbaut und die Fensterschachtleisten für die Quarter Windows verbaut.

Ach ja und wir haben uns noch ordentlich eine Platte gemacht wie wir die Reifen daran hindern können den Radkasten zu berühern.
Leider ist die Einpresstiefe der Felgen nicht die ideale. Es sieht zwar super aus, da die Reifen schön satt im Radkasten sitzen, aber leider ist der Wagen vorne etwas tief.
Also muss er hoch. Das ist nicht so wild, da auch hinten die Tieferlegungen komplett raus sind, da es dort das selbe Problem gab. Die Frage ist nur: Wie legt man den Wagen vorne höher? Neue Federn sind wieder sehr teuer und vor allem wieder mit Lieferzeiten verbunden. 
Nach einem Tipp aus Frankfurt habe ich bei MNF angerufen und 1" Spacer bestellt.

Optisch ähnlich, aber nicht gleich. Aber vor allem funktionsfähig!

Auch hier wieder ein kleiner Unterschied zwischen alt und neu.



Die Dichtung habe ich mit schwarzem Silikon eingeklebt, damit sich nichts löst und alles an seinem Platz bleibt, habe ich die Chromleiste und das Gummi mit einem Spanngurt fixiert.
Auch die 1" Blöcke mussten ausgebaut werden.

Einfach fahren...


Man kann schon erkennen wie verbogen der Rahmen ist.


Hier sieht man es eindeutig!
Hier erkennt man die rote Schicht unter dem Chrom.


Die Scheibenwischer haben Johannes und ich auch noch angebaut.

Ich freue mich, wenn endlich alle Scheiben wieder eingebaut sind.

Die Handbremse haben wir ausgelassen, deswegen Handbremswert gleich Hinterachse.


Nun kann man nicht mehr in die Mittelkonsole gucken.

Montag, 1. Juni 2015

66. + 67. + 68. Schraubertag: Bremsen, Getriebe, Felgen, Türdichtung, Gurte

Viel passiert, wenig geschrieben... So ist das wohl kurz vor dem Ende.
Aber nun hole ich die letzten 3 Schraubertage nach.

66. Schraubertag

An diesem Tag sollte eigentlich ein Paket aus FFM ankommen mit dem neuen Hauptbremszylinder, ABER dank des Poststreiks kam es natürlich nicht.
Um dem gleich mal vorwegzugreifen: Das Paket lag zwei Wochen bei der Post in Börnicke, nach zwei Beschwerden kam am Samstag dann endlich das Paket.
Da war die Stimmung schon ein bisschen im Arsch, aber gut.

Pascal hat zuhause die Gurte wieder fit gemacht und sie dann auch gleich eingebaut.
Ich habe, nach viel Ärgern und wenig Lust, die Türöffnermechanik für Innen angebaut.
Sehr fummelig und nervend, aber passte ja zum Tag.

Pascal hat dann noch das Getriebe bearbeitet und hatte ein Idee, warum der Wagen nicht runterschaltet und hat deswegen wieder zwei Federn ausgetauscht, die er beim Shift Kit-Einbau gewechselt hat.

Da wir dann heiß waren zu testen, ob es das war, haben wir den alten HBZ schnell wieder eingebaut. Viel entlüften und dann ging es das erste Mal mit Fensterscheibe auf die Straße.
Ein SUPER GEILES Gefühl.
Der Wagen ist tierisch laut und macht richtig Spass. Die erste Anlaufstelle war eine Tankstelle, wo endlich mal wieder vollgetankt wurde.

Leider hielt die Freude nicht so lang, denn auf dem Weg zurück haben sich die Bremsen festgefressen.
Es war so extrem, dass wir kurz anhalten mussten und das Entlüftungsventil hinten öffnen mussten, um weiter zu kommen.
Als wir in der Werkstatt angekommen waren, haben wir auch festgestellt, dass die vordere Bremse auch fest ist. Das nervt, ABER so hat man wenigstens ein wenig mehr Sicherheit, dass der Fehler nicht an den Bremssättel hinten liegt, sondern am HBZ oder Verteilerventil.

Ach und das Prolem mit dem Schalten hat sich auch nicht geändert.

67. Schraubertag

Wie schon erwähnt: Kein Paket...
ABER dafür die Felgen und Reifen! Diese habe ich am Sonntag mit der Mitfahrzentrale aus FFM nach Berlin geholt.
Die Felgen sehen super aus und durch den Kauf über Max in FFM wurden sie auch gleich richtig ausgewuchtet, denn die Jungs in FFM haben eine Auswuchtmaschine, die nicht an der Narbe sondern an den Bolzen auswuchtet. Bei Ami-Felgen ist das die einzige Variante richtig auszuwuchten.

Pascal hat bei MNF eine neue Bremsleitung geholt, damit wir den Weg vom Verteilerventil zum Line Lock endlich mit einer größeren Leitung machen können.
Das Problem ist, dass der Ausgang vom Ventil etwas zu groß ist und ich die kleine Leitung ziemlich weit bördeln musste, um die Leitung auf die Öffnung zu bekommen.
Nun mit der größeren Leitung reicht es normal zu Bördeln. Das war bestimmt kein Problem, ABER so hat man ein besseres Gefühl.

Pascal hat die Kick Panels wieder eingebaut.
Dann hat er sich nochmal dem Getriebe gewidmed. Nach Recherche war er sicher, dass es der Unterduck sein muss. Also hat er einmal den Unterdruckschlauch abgebaut und geguckt, ob die Leitungen frei sind.
Und da war es, das große Problem: Die Schraube an der Ansaugbrücke, wo die Leitung draufsteckte, war nicht richtig angezogen.

Also nochmal ab auf die Bahn, natürlich nur kurz und man staune: Er schaltet! Immer noch nicht super, aber er schaltet runter.
Da müssen wir wohl noch ein paar Probefahrten machen und vielleicht noch einige Einstellungen an der Unterdruckdose vornehmen.

68. Schraubertag

Heute sollte vor allem die Spur eingestellt werden. 
Doch zuvor haben wir noch schnell die neuen Radmuttern angebaut. Jetzt sind die Felgen perfekt.
Dann ging es los zum Spur einstellen.
Das lief alles ohne Probleme und es war lustig den Wagen mal auf einer Hebebühne zu sehen.

Da das Paket immer noch nicht da war und auch ein anderes aus Amerika nicht, war ich mal wieder sauer und wenig motiviert.

Ich musste sowieso zu Roy, um ihm was zu bringen, also war ich raus für den Tag.
Zum Glück lässt sich Pascal nicht so schnell unterkriegen und hat fleißig Kleinkram gemacht.
Er hat die Gummibenzinleitungen zwischen E-Pumpe und den starren Leitungen noch einmal gewechselt und mit schwarzem Silikon etwas abgedichtet.
Außerdem hat er den Auspuff nochmal etwas gerichtet und nach gezogen und die Schweißnähte mit Auspufflack "versiegelt".
Mit den neuen Radmuttern habe ich auch nochmal neue Halter für den E-Lüfter mitgebracht. Nach dem Einbau des Fanshroud hat der nämlich am Rahmen geklappert. Also hat Pascal auch diesen wieder hochgesetzt.

Also ich zurück kam, war Johannes zu Besuch. Also war dann viel Reden und Fachsimpeln angesagt.
Johannes ist immer sehr interessiert, was wir so machen. Immerhin testen wir ja auch regelmäßig für ihn seine gekauften, aber noch nicht verbauten Teile :)

Zum Abschluss des Tages kam noch die Dichtung zwischen Seitenscheiben und Karosserie rein.


Gut gedacht, aber die Federn waren nicht das Problem.

Der Hebel kommt mit der Innenverkleidung.


Die Gurte vorne sitzen wieder an Ort und Stelle und die Gurthalter funktionieren.

Endlich wieder tanken :)

Der Wagen sieht draußen immer besser aus als in der Garage.

Endlich meine Traumfelgen! Und jetzt sieht man auch die Bremsscheiben.

Für mich die schönsten Felgen für den Camaro.

Die Leitung habe ich genau wie die "alten" gebogen.


Hier haben wir die lose Schraube.
20 neue Freunde für den Camaro.



Endlich kann man ohne Angst auf die Piste gehen.


Zwar nur eine kleine Dichtung, aber sie macht viel aus. :)